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13.11.2018

Schwangerschaftsdiabetes

Der Schwangerschaftsdiabetes, auch als Gestationsdiabetes, GDM oder Typ-4-Diabetes bezeichnet, ist definiert als eine erstmals in der Schwangerschaft diagnostizierte Glucose-Toleranzstörung.

In seltenen Fällen kann es sich um einen neu aufgetretenen Diabetes -Typ I oder -Typ II handeln. Beim typischen Gestationsdiabetes tritt nach der Geburt bei den meisten Frauen wieder ein normaler Zuckerstoffwechsel auf. Der Gestationsdiabetes zählt insgesamt zu den häufigsten schwangerschaftsbegleitenden Erkrankungen. Als Risikofaktoren gelten Übergewicht, ein Alter über 30 Jahren und eine erbliche Vorbelastung mit Diabetes mellitus. Ein Schwangerschaftsdiabetes kann jedoch auch ohne bekannte Risikofaktoren auftreten.

Risikofaktoren:

  • Übergewicht (Adipositas) mit einem Body-Mass-Index vor der Schwangerschaft > 27,0
  • Diabetes Mellitus Typ II in der Familie
  • ein bereits geborenes Kind mit einem Geburtsgewicht von über 4500 g
  • mütterliches Alter über 30 Jahren
  • Gestationsdiabetes während einer früheren Schwangerschaft
  • exzessive Gewichtszunahme in der Schwangerschaft
  • gestörte Glukosetoleranz vor der Schwangerschaft
  • mehr als 3 Fehlgeburten unbekannter Ursache in der Vorgeschichte


Ungeachtet dieser Risikofaktoren wird heute bei jeder schwangeren Frau zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche ein Zuckerbelastungstest empfohlen.

Symptome:
Betroffene Frauen bemerken häufig nichts von ihrer Erkrankung, da der Schwangerschaftsdiabetes meist beschwerdefrei bleibt.

Anzeichen, wie etwa ein gesteigertes Durstgefühl, Harnwegs- und Nierenentzündungen, Zucker im Urin (Glucosurie), Veränderungen der Fruchtwassermenge, Wachstumsstörungen des Feten, die der betreuende Frauenarzt im Ultraschall feststellt, übermäßige Gewichtszunahme und erhöhter Blutdruck können jedoch auftreten.



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